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Erstes Kapitel in der 2. Bundesliga

November 26, 2016

Auftaktspiel gegen das Team der SG Stadtwerke München

 

 

Am Samstag, den 26.11. war er endlich da, der erste Spieltag für den PSV Stuttgart in der zweithöchsten Wasserballliga. Die Erwartungen waren hoch, nachdem man zwei Wochen zuvor den Bundesliga-Absteiger Wasserfreunde Fulda im Süddeutschen Wasserballpokal überraschend geschlagen hatte. Diesmal galt es im Plieniger Bad sein Können vor den heimischen Fans unter Beweis zu stellen. Diese erschienen zahlreich und sorgten von Minute eins an für lautstarke Unterstützung.

 

Nach der Spielervorstellung stiegen beide Teams hoch motiviert ins Wasser. Den besseren Start erwischten jedoch die Münchener, die bereits nach 32 Sekunden in einer Überzahlsituation mit 0:1 in Führung gingen. Torschütze der Gäste war Brinio Hond, der im weiteren Spielverlauf noch für zwei weitere Treffer sorgte und dem PSV ordentlich einheizte. Die Stuttgarter ließen sich jedoch nicht aus der Ruhe bringen. Kurze Zeit nach der 0:2-Führung der Gäste, erzielte Mike Troll seinen ersten von vier Treffern an diesem Abend. Nach einem intensiven ersten Viertel, verließen die Münchener vorerst mit einer 2:3 Führung das Wasser.

 

In der kurzen Pause ermunterte der noch 2.Liga unerfahrene Coach der Stuttgarter, Daniel Steiner, sein Team weiterhin alles zu geben. Steiners Ansagen schienen zu fruchten, denn innerhalb von nur wenigen Minuten gelang es dem PSV das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. Doch auf einer zwischenzeitigen Führung von 5:3 konnte sich niemand ausruhen. Die Münchener waren zu jedem Zeitpunkt brandgefährlich und setzten die Stuttgarter mit ihrer engen Pressverteidigung gehörig unter Druck. So war es auch nicht verwunderlich, dass sie für ihre Bemühungen belohnt wurden und sich mehrere Chancen heraus spielten. Dennoch konnte sich das heimische Team eine 6:5 Führung in die Pause sichern.

 

Zur Halbzeitpause sah man auf beiden Seiten in hochkonzentrierte Gesichter. Hier wollte niemand etwas herschenken. Die Entschlossenheit beider Teams, dieses Spiel für sich zu entscheiden und die damit entstehende Spannung war förmlich greifbar, was auch das Schiedsrichtergespann deutlich zu spüren bekam. Ihre Bemühungen, das Spiel und auch die Fans etwas zu beruhigen waren nicht von Erfolg geprägt. Auffällig aus Sicht der Stuttgarter war die ungleiche Verteilung der Ausschlüsse. So musste sich der Center Spieler Oliver Schmalzing bereits Ende des zweiten Viertels nach seinem dritten persönlichen Fehler einen Platz in den Zuschauerrängen suchen und auch Lukas Schneider musste kurze Zeit später das Becken für den heutigen Abend mit 3 „Kreuzen“ verlassen. Mit einem Verhältnis von 16:4 Rausstellungen im Verlaufe des Spiels, war es hauptsächlich die Stuttgarter Verteidigung, die immer wieder in Unterzahl war und von den Münchern gefordert wurde. Die Gäste nutzten die kurzzeitlichen Unruhen und kämpften sich nach einem zwei Tore Rückstand eine Sekunde vor Schluss des dritten Spielabschnitts auf ein 9:8 zurück ins Spiel.

 

Nun ging es in den letzten Spielabschnitt. Alles schien auf einen Sieg der Vaihinger hinzudeuten, aber München ließ sich nicht so leicht abschreiben. Obwohl es dem PSV gelang nach einem Ausgleich der Bayern, erneut mit einem Tor in Führung zu gehen, schafften es die Gäste 13 Sekunden vor Schluss den wichtigen Siegtreffer zu erzielen. Endstand somit 10:11 für die angereisten Gäste.

 

Der PSV musste sich nach einer soliden Vorstellung, mit einer knappen Niederlage im ersten Saisonspiel von seinen Fans verabschieden. Entsprechend groß war die Enttäuschung, hatte man doch so sehr auf die ersten Punkte gehofft. "Doch die Saison ist noch lang und München war sicherlich einer der stärksten Gegner dieser Liga", so Steiner kurz nach dem Spiel.

 

Der PSV Stuttgart hat durch dieses Ergebnis aber Respekt verdient und trotz der Niederlage bewiesen, dass er nicht grundlos in der zweithöchsten Wasserball-Liga in Deutschland spielt.

Jetzt gilt es nach vorne zu Blicken und sich auf das Spiel am kommenden Samstag zu konzentrieren. Hier will der PSV Stuttgart dann seine ersten zwei Punkte gegen den 1. BSC Pforzheim einfahren.

 

 

PSV Stuttgart - SG Stadtwerke München 10:11 (2:3, 4:2, 3:3, 1:3)

 

PSV Stuttgart:

Marcello Pisacreta, Tim Lotter, Lukas Schneider (1), Matthias Thoma (2), Dejan Aleksic,

Jens Dörsam, Oliver Schmalzing (1), Robert Berghoff, Jan-Michel Groß, Mike Troll (4),

Tim Hornuf (2), Oliver Rodi, Matthis Groß

 

SG Stadtwerke München: 

Robert Idel, Brinio Hond (3), Marko Polunic (2), Matthias Krimphove, Stefan Kovacevic,

Ivan Mikic (1), Marko Ristic (1), Henry Dietz, William Gorin (2), Niklas Thomas Trommer,

Jan Krollmann, Ignacio Marian de Diego (2), Anton Bander    

 

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